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Podiumserfolg für Lorenzo am Sachsenring

Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha MotoGP) konnte sich beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring erfolgreich in Szene setzen und bei schwierigen Bedingungen den dritten Platz sichern. Teamkollege Valentino Rossi fuhr ebenfalls ein starkes Rennen und kam hinter Lorenzo als Vierter ins Ziel.

Ein kurzer Regenschauer 20 Minuten vor Rennstart bescherte den MotoGP-Piloten einen hektischen Start. Die Rennleitung deklarierte das Rennen als Wet-Race, doch nach der Einführungsrunde kam der größte Teil des Starterfeldes in die Boxengasse zurück, um von Regen- auf Trockenreifen zu wechseln. Im Gegensatz zu Assen, wo der Rennstart aufgrund der Bedingungen verschoben wurde, gab es auf dem Sachsenring keine Chance mehr aus der Boxengasse herauszufahren. So mussten die Fahrer, die das Motorrad gewechselt hatten, aus der Boxengasse in das Rennen starten, was zu einer kuriosen Situation in der eigentlichen Startaufstellung führte. Hier standen nur acht Fahrer am Start, ganz vorne und ziemlich einsam stand Stefan Bradl, da die anderen sieben Fahrer in den hinteren Reihen zu finden waren. Alle anderen Piloten warteten am Ende der Boxengasse auf die grüne Flagge, um ebenfalls in das Rennen starten zu dürfen.

Für Lorenzo gab es nach dem Start erst einmal eine kurze Schrecksekunde, da der Spanier aufgrund der kalten Karbonbremse keine Verzögerung spürte. Um eine Kollision mit den anderen Fahrer zu vermeiden, wählte Lorenzo den Weg auf die Strecke, allerdings überquerte er hierbei eine durchgezogene Linie, was ihm eine Strafe eingebracht hätte. Lorenzo reagierte aber sofort, hob die Hand und lies die Fahrer, die er durch sein Manöver überholt hatte, passieren. In den folgenden Runde kämpfte Lorenzo auf der Streck und konnte einige Fahrer überholen, bevor er sich daran machte, Andrea Iannone und Andrea Dovizioso zu attackieren, die zu diesem Zeitpunkt hinter Rossi auf Rang sieben bzw. acht fuhren. Lorenzo hatte keine Mühe, die beiden Mitstreiter zu überholen, bevor er an Bradl und kurz danach an Rossi vorbeizog, der zu diesem Zeitpunkt bereits Stefan Bradl überholt hatte. 20 Runden vor Ende des Rennens lag Lorenzo auf dem dritten Rang, mit 5,733 Sekunden Rückstand auf Dani Pedrosa und Marc Marquez, der in Führung lag. Leider gelang es dem YZR-M1 Fahrer nicht, die Distanz zu den beiden Führenden aufzuholen und so überquerte Lorenzo mit etwas mehr als 10 Sekunden Rückstand den Zielstrich.

Auch Valentino Rossi fuhr ein beeindruckendes Rennen. Als es auch für Ihn aus der Boxengasse auf die Strecke ging, konnte Rossi direkt in den ersten Runden einige Mitstreiter überholen und schnell einen guten Rhythmus finden. In der neunten Runde erreichte der Doktor den Hinterreifen von Stefan Bradl, der nach einem guten Start das Feld anführte, dann aber aufgrund eines falschen Set-Ups immer mehr an Boden verlor. Für Rossi war es kein Problem am Lokalmatador vorbei zu fahren, allerdings konnte er sich kurze Zeit später der Attacke seines Teamkollegen nicht erwehren und musste den dritten Platz an Lorenzo abgeben. Rossi fuhr konstant guten Rundenzeiten, war aber nicht in der Lage, Lorenzo zu folgen und so waren es am Ende knapp 20 Sekunden Rückstand auf den Sieger Marquez.

Durch seinen dritten Platz, konnte Lorenzo 16 Punkte für die WM-Wertung sammeln und steht nun mit 97 Punkten auf dem fünften Rang. Teamkollege Rossi verlor einen Platz und liegt mit 141 Punkten auf Rang drei, sieben Punkte hinter Dani Pedrosa. Für den MotoGP-Tross geht es nun in eine kurze Sommerpause, bevor es am 10. August zum nächsten Rennen auf den Indianapolis Motor Speedway in die Vereinigten Staaten geht.

Jorge Lorenzo, Platz 3
„Ich bin zufrieden, denn jetzt habe ich es wieder auf das Podium geschafft. In den letzten beiden Rennen ist mir das leider nicht gelungen. Im Training lief es gut und ich hoffte, dass es ein Trockenrennen gibt, doch leider hat es kurz vorher angefangen zu regnen und ich bin mit den Regenreifen raus gefahren. Im letzten Moment bin ich dann doch zurück in die Boxengasse und habe auf das Motorrad mit Slicks gewechselt. Als ich in das Rennen gestartet bin, wollte ich bremsen, doch die Karbonbremsen waren noch nicht warm genug und um keinen anderen zu berühren, bin ich dann über die durchgezogene Linie auf die Strecke gefahren. Ich habe dann gleich die Hand gehoben und die anderen konnten wieder an mir vorbeifahren, denn sonst hätte ich vermutlich eine Strafe bekommen. Die beiden Führenden waren sehr stark auf der abtrocknenden Strecke. Mein Rückstand betrug etwas sechs oder sieben Sekunden. Mir haben zwei Zehntel gefehlt, um dran zu bleiben. Aber egal, ich hatte ein gutes Rennen und habe mein Bestes gegeben. Ich war heute sehr konzentriert und wollte gut fahren. Wenn es uns gelingt, noch eine oder zwei Zehntel rauszuholen, werden wir wieder gewinnen können. Stück für Stück kommen wir immer näher. Das Motorrad hat sich durch die Elektronik verbessert und auch die Reifen arbeiten nun besser mit dem Bike zusammen. Außerdem bin ich körperlich stärker als letztes Jahr. Das macht mich stärker, auch mental. Jetzt geht es für mich nach Spanien, wo ich mit meiner Familie erst einmal Urlaub machen werde, bevor es dann wieder mit Yamaha zu den restlichen Rennen geht.

Valentino Rossi, Platz 4
„Der Regen hat mich verwirrt. Wie schon in Assen, hatten wir auch heute kein Glück mit dem Wetter. Es hat geregnet, doch dann wurde es wieder trocken. Die meisten sind aus der Boxengasse gestartet, was sehr schwierig und auch gefährlich war. Ich konnte mich auf eine gute Position stellen, doch leider waren meine Zeiten nicht gut genug für einen Podiumsplatz. Ich wusste, dass es auf dieser Strecke schwer werden würde, die Konkurrenz zu besiegen. Meine Hoffnung war, dass ich an Jorge dran bleiben könnte, doch auch er war heute schneller als ich und ich bin am Ende Vierter geworden. Mit dem Verlauf der ersten Saisonhälfte bin ich sehr zufrieden, denn ich habe bereits fünf Podiumsplätze und zweimal stand ich auf dem zweiten Platz. Ich bin etwas traurig, dass ich noch nicht gewinnen konnte, doch ich bin schnell und kann mit den anderen mithalten. Wir müssen so wie bisher weiterarbeiten und versuchen, Marquez schlagen.“

ES IST EIN FEHLER AUFGETRETEN...


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www.yamaha-racing.de


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